
Einer der größten Einkaufstage des Jahres ist der Black Friday, an dem Geschäfte riesige Angebote und Rabatte anbieten, um Kunden anzulocken. Das Ereignis ist jedoch kürzlich unter Beschuss geraten, weil es sich nachteilig auf die Gesellschaft und die Umwelt auswirkt. Trotzdem haben Händler darauf beharrt, am Black Friday teilzunehmen, wobei viele von Jahr für Jahr steigenden Umsätzen zitieren. Die Geschichte des Schwarzen Freitags, die Kritik, der er ausgesetzt war, und die Strategien, mit denen Einzelhändler angesichts dieser Kritik den Umsatz ankurbeln, werden in diesem Artikel behandelt.
Die Hintergründe zum Schwarzen Freitag
Der Tag nach Thanksgiving ist traditionell der Black Friday, der seinen Ursprung in den USA hat und die Weihnachtseinkaufssaison einleitet. Der Begriff „Schwarzer Freitag“ wurde erstmals in den 1960er Jahren verwendet, um das Chaos und den starken Verkehr zu beschreiben, der daraus resultierte, dass Kunden in die Geschäfte strömten, um von Sonderangeboten und Rabatten zu profitieren.
Der Black Friday hat sich im Laufe der Zeit zu mehr als nur einem Shoppingtag entwickelt. Viele Kunden campen außerhalb der Geschäfte und stehen in langen Schlangen, um die besten Angebote zu bekommen, und es ist zu einem kulturellen Phänomen geworden. Mittlerweile nehmen Einzelhändler aus Europa, Asien und Südamerika an der Veranstaltung teil, die sich auch auf andere Regionen der Welt ausgeweitet hat.
Einwände gegen den Schwarzen Freitag
Trotz der Aufregung und des Enthusiasmus rund um die Veranstaltung wurde der Black Friday wegen seiner schädlichen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft kritisiert. Zu den Kritikpunkten gehören:
Auswirkung auf die Umwelt
Die CO2-Emissionen steigen aufgrund der erhöhten Produktion und des Versands von Waren am Black Friday. Der Ausverkauf produziert auch viel Abfall, weil Kunden häufig mehr kaufen, als sie brauchen, und Artikel wegwerfen, die sie nicht mehr brauchen.
Ethische Fragen
Die Auswirkungen des Black Friday auf die Belegschaft sind auf Kritik gestoßen. Einzelhandelsmitarbeiter müssen häufig viele Überstunden machen, und ihre Bezahlung ist unzureichend. Der Vorfall wurde auch mit der Ausbeutung von Arbeitern in Verbindung gebracht, da zahlreiche Fabriken Waren in gefährlichen Arbeitsumgebungen herstellten.
Sicherheitsprobleme
Aufgrund der enormen Menschenmassen, die am Schwarzen Freitag die Geschäfte besuchen, wurden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit geäußert. Als Kunden sich bemühten, ermäßigte Waren in die Hände zu bekommen, gab es Berichte über Verletzungen und sogar Todesfälle.
Einzelhändler haben trotz der Kritik am Black Friday teilgenommen, und viele haben Jahr für Jahr von steigenden Verkäufen berichtet.
Wie Geschäfte den Umsatz steigern
Die Black Friday-Verkäufe sind für Einzelhändler dank einer Vielzahl von Taktiken gestiegen, wie zum Beispiel:
Early Start Black Friday-Angebote werden jetzt von Einzelhändlern früher in der Woche angeboten, sodass Kunden vor der eigentlichen Veranstaltung von Einsparungen profitieren können. Diese Strategie hat dazu beigetragen, das Chaos zu reduzieren, das normalerweise am Schwarzen Freitag auftritt, indem die Menschenmassen verteilt werden.
Internet-Verkauf
Am Black Friday hat Online-Shopping an Popularität gewonnen, da immer mehr Händler Angebote nur online anbieten. Als Ergebnis des Beitrags dieser Strategie zur Verringerung der Laufkundschaft in physischen Geschäften ist die Veranstaltung jetzt für alle sicherer und bequemer.
Personalisierung
Einzelhändler haben damit begonnen, künstliche Intelligenz und Datenanalyse einzusetzen, um ihre Produkte auf bestimmte Kunden zuzuschneiden. Einzelhändler sind in der Lage, Käufern personalisierte Angebote zu unterbreiten, die mit größerer Wahrscheinlichkeit ihre besonderen Interessen ansprechen, indem sie ihre Kaufhistorie und ihre Surfgewohnheiten untersuchen.
Sozial reagieren
Durch die Umsetzung sozial bewussterer Praktiken reagieren einige Einzelhändler auf die Kritik am Black Friday. Zum Beispiel haben einige Händler damit begonnen, einen Teil ihrer Black-Friday-Verkäufe für wohltätige Zwecke zu verschenken, während andere damit begonnen haben, Kunden, die gebrauchte Kleidung zum Recycling bringen, Rabatte zu geben.
Als einer der größten jährlichen Einkaufsanlässe zieht der Black Friday Millionen von Menschen aus der ganzen Welt an. Einzelhändler konnten den Umsatz trotz Kritik an der Veranstaltung Jahr für Jahr steigern, indem sie eine Vielzahl von Strategien wie Frühstarts, Online-Verkauf, Personalisierung und soziale Verantwortung implementierten.